SOS-Yemen – Ashwaq Muharram

Liebe Sponsoren, liebe Mitglieder und liebe Jemenfreunde!

Die in Österreich minimalen Informationen über die Situation im Jemen
sind für viele von Ihnen überhaupt nicht aktuell. Ich habe mit meinem
FAI Team dank Ihrer Spenden für unsere YERO Kinder und ihre Familien
bisher noch Schlimmeres verhindern können, und wir haben uns mit einer
sehr engagierten anderen Hilfsorganisation „SOS-Yemen“ vernetzt, um auch
Kindern und Müttern in Hodeidah zu helfen. Bitte öffnen Sie den link zu
der beeindruckenden Tätigkeit von Frau Dr. Muharram.

Sehr liebe Grüße

Anisa

Posted in Newsletter

Schulbeginn

Liebe Sponsoren, liebe Mitglieder, Liebe Jemenfreunde,

Endlich dürfen unsere Kinder in Österreich wieder zur Schule gehen, freuen sich sehr und sind aufgeregt …
Fast wie ein Wunder können die Kinder im Jemen nach einem sehr mühsamen Sommer auch wieder zur Schule gehen. Ihre Freude darüber ist bei allen YERO Kindern umso größer als Nouria dank Ihrer Spenden diverses Schulmaterial besorgen konnte, sogar lustige Schultaschen.


Bitte freuen Sie sich mit mir an den strahlenden Augen der glücklichen Beschenkten.


Anisa

Posted in Allgemein, Newsletter

Bazar in Sana´a

Liebe Sponsoren, liebe Mitglieder und liebe Jemenfreunde,


ein weiteres Mal finden Sie einen authentischen Bericht aus Sana´a anstelle eines Newsletters. Nouria ist es gelungen, einen sehr erfolgreichen Bazar zu organisieren. Dies ist auch ein herzerquickender Beweis, dass sich die Jemeniten trotz der immer schlechteren politischen Situation nicht unterkriegen lassen. Bitte erfreuen Sie sich an den Fotos und hoffen wir gemeinsam, dass es in naher Zukunft möglich sein wird, diese Produkte auch nach Österreich zu bringen!


Herzlichst


Anisa

Posted in Allgemein, Newsletter

Erfreuliche Nachrichten aus dem Frauenhaus

Liebe Sponsoren, liebe Mitglieder, Liebe Jemenfreunde!

Seit mehr als 10 Jahren unterstützt FELIX ARBAIA INTERNATIONAL das Frauenhaus in Sana´a.
Dank besonders freundschaftlicher Beziehungen zum 1 % Development Fund im VIC im Rahmen meiner Deutschstunden für  die UNWG (United Nations Women´s Guild) haben wir nun zum vierten Mal eine großzügige Spende weiterleiten können und die Frauen genießen eine erstklassige PC Ausbildung. Bitte erfreuen Sie sich mit mir an den bezaubernden Fotos.

Alles Liebe
Anisa

Posted in Allgemein, Newsletter

Ramadan 2021

Liebe Sponsoren, Mitglieder und Jemenfreunde:

Nouria ist es gelungen, für alle Kinder und deren Angehörigen  je nach Familiengröße RAMADAN-Geschenke zusammenzustellen und in allen Räumen aufzulegen und sofort zu verteilen.
Vielen Dank nochmals für die Spenden und bitte erfreuen Sie sich an den Fotos!
Anisa

Posted in Newsletter

The Graduation ceremony of 50 women and girls

Liebe Sponsoren, Liebe Mitglieder, Liebe Jemenfreunde,

in den letzten Tagen haben fast alle Medien über Bemühungen Präsident Bidens berichtet, den Krieg zu beenden, aber konkrete Details fehlen.
Also übermitteln wir den Bericht über ein freudiges Ereignis

„The Graduation ceremony of 50 women and girls“
Liebe Alle,
Sie finden angehängt die Fotos der Graduationsfeier zum Ende des Kurses zur Erhaltung der traditionellen jemenitischen Stickerei auf Initiative und unter den Auspizien des British Council. Wir arrangierten eine Modenschau mit historischen Gewändern aus den meisten Regionen des Landes und verteilten Zeugnisse und Boni, es war ein großer Tag und eine wunderschöne Zeremonie, die wir mit Ihnen teilen wollen, auch als Beweis, dass auch in Zeiten miserabler Zustände ein wunderbares Ergebnis möglich ist.
Allen, die uns geholfen haben, unseren herzlichsten Dank
Alles Liebe
Nouria Nagi

Als Ostergruß mit den besten Wünschen für ein optimal mögliches liebliches Fest und virusfreie Eier!
Herzlichst

Anisa

Posted in Newsletter

Aktuelles aus den Medien

Liebe Mitglieder, Liebe Sponsoren, Liebe Jemenfreunde,

anstelle eines Newsletters heute sofort die gute Nachricht aus fast allen Medien in einer kurzen Zusammenfassung:

In Erfüllung seiner Versprechen während des Wahlkampfes beendet Präsident Biden jetzt die Unterstützung der offensiven saudischen Angriffe im Krieg im Jemen – der, wie er aussagte „ eine humanitäre und strategische Katastrophe auslöste“ – nachdem seine Regierung schon eine Überprüfung der von seinem Vorgänger genehmigten umfangreichen Waffenverkäufe für Riad angekündigt hatte. Die USA hatten auch Geheimdienstinformationen, Zieldaten und logistische Unterstützung für Saudi Arabien vermittelt. Präsident Biden  plant die Wiederaufnahme derzeit ruhender Friedensgespräche und kündigte die Ernennung eines Sonderbeauftragten für Jemen an.

Posted in Allgemein

Neues von Nouria

Liebe Sponsoren, Liebe Mitglieder,

Nouria konnte dank Ihrer Spenden für alle Kinder Schulmaterial und Essen kaufen und verteilen und bittet mich, allen herzlichst zu danken.
Und, bitte, schreiben Sie Ihre E-Mail Adresse in das Kästchen rechts oben, damit Sie alle Newsletter automatisch bekommen.

Alles Liebe
Anisa

Posted in Allgemein

Newsletter 33

Heute einmal eine positive Nachricht zu einer Entwicklung im Jemen, wo überall sonst der entsetzliche Krieg weitergeht:

‘Marib Model’

Im Lauf einiger Jahre entwickelte die lokale Regierung in Marib mit Hilfe allgemein  respektierter und fähiger Politiker ihr eigene Strategie zur Sicherheit und Stabilität der Bevölkerung dieser Provinz auf der Basis nationaler Dezentralisierung, die zu einem beispiellosen Ausmaß an Autonomie und finanzieller Unabhängigkeit führte. Dies ermöglichte die Entwicklung schlagkräftiger und rechenschaftspflichtiger Sicherheitskräfte, Vertrauensbildung in der Gemeinschaft und gemeinsam abgestimmter Entscheidungsfindung sowie finanzieller Investitionen in die örtliche Wirtschaft. Sozioökonomische Missstände – einschließlich Armut, Isolation und Arbeitslosigkeit – waren zuvor erfolgreich von AQAP[1] für ihre Zwangsrekrutierung ausgenützt worden. Das Marib Model hatte umfangreiche Folgewirkungen, förderte wirtschaftliches Wachstum, schuf Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten. 

Die lokale Strategie zeigte nicht vor 2015 Erfolge. 2012 wurde Scheich Sultan al-Aradah von Jemens Übergangspräsident Abd-Rabbu Mansour Hadi zum Landeshauptmann von Marib bestellt. Seine angeborene Verbundenheit mit dem stammesbedingten System, seine Erfahrung mit der Beilegung von Stammeskonflikten, seine Kenntnis  militärischer Fähigkeiten, sein Engagement für die Provinz – die er bei der Befreiung von den Houthis 2015 beweisen konnte – verliehen ihm lokale Legitimität, wurden zum „Rückgrat“ für die erfolgreiche Entwicklung. Im Gegensatz zu anderen führenden Politikern lebt al-Aradah in der Gemeinschaft, für die er zuständig ist, wurde in die Langzeitentwicklung eingebunden, nützt das „bestehende stammesorientierte System“ aus statt die Schaffung eines neuen politischen Ökosystems anzustreben.  Das Vertrauen der Bevölkerung zu den Sicherheitskräften und in die Provinzregierung nahm zu, die Kriminalitätsrate sank um 70 %.  

2015 nützte er Maribs neue Autonomie dank des vom Yemen National Council geschaffenen dezentralisierten Systems, um 20 % der Einnahmen aus Öl- und Gasförderungen als nachhaltiges Einkommen einzubehalten. Dies versetzte Marib in die Lage, Dienstleistungen der Regierung auszubauen, allen Beamten Monatsgehälter auszuzahlen und die als Sicherheitskräfte geeignetsten entsprechend auszubilden und zu trainieren. Die Möglichkeit, die Beamtengehälter monatlich auszubezahlen, glich einem wirklichen Kunststück.  Von 2016 bis 2018 war die Ausbezahlung monatlicher Gehälter an Beamte fast unbekannt, die meisten erhielten zwei Jahre lang überhaupt nichts. Auch dieses Jahr kämpft die nationale Regierung mit größten Schwierigkeiten, ihre Beamten zu entlohnen.       

Marib haben diese neu gewonnenen Einkünfte ermöglicht, sich noch anderen Unzulänglichkeiten anzunehmen wie Armut, Arbeitslosigkeit, einer schwachen Infrastruktur und dem Fehlen öffentlicher Dienstleistungen. Die Zunahme neuer und größerer Bezirke und die Inangriffnahme wichtiger (und weniger wichtiger) Infrastrukturprojekte – eines Spitals, eines FIFA Fußballplatzes und einer Universität für 500 Studenten – fand in ansteigender nachhaltiger Beschäftigung ihren Niederschlag, schuf außerdem Ausbildungsmöglichkeiten im Sozialbereich auch für Frauen, was eine Beilegung lokaler Missstände mit sich brachte.      

In mit Einheimischen geführten Interviews äußerten sich die Befragten überzeugt, sich jetzt in dieser Provinz sicher zu fühlen. Die Bevölkerung war von 40.000 noch vor einigen Jahren auf 2 Millionen angewachsen, Binnenflüchtlinge[2] hatten in Marib Zuflucht gesucht, nicht vor AQAP sondern vor dem Bürgerkrieg. Diese neu Zugereisten brachten neue Ressourcen, Fähigkeiten und Kultur, gründeten Geschäfte in dem rasch expandierenden Straßennetz, was auch wieder zu einer Steigerung der Arbeitsplätze und einer beachtlichen Förderung der Wirtschaft führte. Der Zustrom aus liberaleren Gegenden des Landes, wie Aden und Sana´a wirkte sich auch auf die Gendernormen aus, die Frauen jedes Alters betrafen: von Mädchen im Teenagealter bis zu Großmüttern, die sich im Park treffen. Zum ersten Mal arbeiten Frauen, sogar native Maribis außer Haus, bemühen sich um höhere Bildung.     

Schlussfolgerung

Die von der Bevölkerung zu Beginn des Jahrtausends empfundenen ärgsten Missstände betrafen das Fehlen einer Führungsstruktur, von Stabilität, Sicherheit und finanziellen Möglichkeiten. Eine verlässliche Führerschaft, landesweite Unterstützung und Vertrauen, einvernehmliche Politikgestaltung und ein nachhaltiges Einnahmensystem brachten eine lokal ausgerichtete Strategie zustande. Außerdem  wurde eine Atmosphäre  für wirtschaftliches Wachstum geschaffen, ein sicherer Hafen für Binnenflüchtlinge und ein Angebot von Arbeitsplätzen für junge Leute. Leider sind U.S. Drohnenattacken immer noch eine Quelle für Angst und in den Augen der ländlichen Bevölkerung eine willkürliche und nicht gerechtfertigte Ausübung tödlicher Gewalt. Trotz aller Erfolge der Provinz kommt es immer noch zu Überfällen von U.S. Spezialeinheiten.

Andere Städte haben begonnen, den Erfolg des Marib Model zu kopieren. Die Schaffung eines Netzwerkes sicherer Hafen wird als Möglichkeit gesehen, den Menschen, die in dem kriegsgeplagten Land Gewalt ausgesetzt sind, Sicherheit zu bieten. Dies wäre aber nur mit internationaler Unterstützung möglich. Interventionen seitens der internationalen Gemeinschaft werden pausenlos geplant und durchgeführt, ohne lokale Initiativen zu berücksichtigen und betroffene Gemeinden zu konsultieren, die fast ausnahmslos eigene Lösungen aufgrund lokaler Erfahrung konzipieren, die oft dauerhaft und nachhaltig gestaltet sind, in internationalen Gutachten aber fehlen.

 Würden internationale Aktivitäten lokale Erfahrung berücksichtigen, in lokale Gemeinden investieren  und mit diesen zusammenarbeiten, könnte die Vielzahl der Faktoren, die zu Gewalt und Extremismus führen, dynamisch in Angriff genommen werden. Die seitens der internationalen Gemeinschaft erforderliche Unterstützung einer Führungsstruktur, die nachhaltige Arbeitsplätze bietet, in Infrastruktur investiert und Rechenschaftspflicht verbindlich, könnte das Durchhaltevermögen von Gemeinden stärken, die Faktoren, die zu Gewaltbereitschaft führen, mildern, und zu Frieden beitragen.   


[1] Al Qaida Terrororganisation auf der arab. Halbinsel

[2] IDPS( internally displaced people)

Posted in Newsletter

Ein Newsletter trotz Corona

Liebe Mitglieder, Sponsoren und Jemenfreunde,

immer noch wird in den Medien kaum und auch, wenn überhaupt, nur in wenigen Zeilen über Jemen berichtet – und doch gibt es Neuigkeiten:

  • Alle YERO Kinder sind wohlauf, die Pandemie scheint vordringlich in Aden und Umgebung zu wüten. Allerdings versorgt Nouria alle Kinder und deren Familien mit Wasser und Seife.
  • Dank großzügiger Spenden vieler unserer Mitglieder konnte auch Eid alAdha (das Opferfest) wie früher gefeiert werden und alle haben auch noch Lebensmittelpakete für zu Hause bekommen.
  • Eine wunderbare Neuigkeit ist die Unterstützung der YERO Mütter seitens des British Council in London via FAI. Ein neues Projekt betrifft die Finanzierung der Erhaltung kultureller Traditionen im Jemen, im Speziellen der wunderschönen Stickereien. Nicht nur sind die involvierten Frauen optimal beschäftigt, verdienen Geld, während so viel Väter kriegsbedingt arbeitslos sind, Kuweit und Dänemark haben die Möglichkeit, die fertigen Produkte auszufliegen und in ihren Ländern zu verkaufen, so dass diese Tradition international gefördert wird.
  • Auch die in München stationierte Hilfsorganisation Zeltschule hat sich ein weiteres Mal mit einem völlig unerwarteten, sehr großen Betrag eingestellt, mit dem Nouria nicht nur neue Computer erstehen und alle Kinder mit neuer Kleidung, vor allem Schuhen ausstatten und noch neues Lernmaterial besorgen kann.
  • Seit letzter Woche gibt es in Wien auch eine neue Organisation: „Apotheker ohne Grenzen“, die von einer unserer Sponsorinnen geleitet wird. Geplant ist die Finanzierung von Medikamenten, die Nouria für YERO besorgen wird. Sie ist dabei, eine Liste der in Sana´a vorhandenen Produkte zusammenzustellen. Auch von der Leiterin des Frauenhauses wird eine Liste übermittelt.
  • Und noch eine letzte Info: In einer der kommenden Sonntagmorgensendungen auf Ö1 wird Nouria live zu hören sein. Sie alle bekommen den genauen Termin per E Mail mitgeteilt.
  • Ganz zum Schluss wird gebeten, bei Spendenaufforderungen für Jemen besondere Vorsicht walten zu lassen. Es gibt immer wieder Organisationen, die leider für sich und ihr Wohlergehen arbeiten …   

 Mit den allerbesten Wünschen für einen trotz Pandemie schönen Sommer

Anisa

Posted in Newsletter

Newsletter